Auf dem Gipfel des Monte da Insua befindet sich der Leuchtturm von Laxe. Er wurde 1920 erbaut und ähnelt dem Leuchtturm von Roncudo: ein schlichter, mit weißen Ziegeln verkleideter Zylinder. Doch wie die anderen Leuchttürme dieser Route ist seine Lage besonders günstig.
Zu seinen Füßen erlitt 1972 die Playa de Arnela Schiffbruch. Das Schiff war auf dem Weg, in Corme Fracht zu löschen, und lief bereits im Hafen ein, als es gegen die Felsen von Punta da Insua lief. Nur zwei Besatzungsmitglieder überlebten. Dieses Meer ist unerbittlich.
In der Nähe des Leuchtturms befindet sich die Bronzeskulptur „A Espera“ (Wartend), eine Hommage an alle Seeleute und ihre Frauen, die ungeduldig auf die Ankunft des Leuchtturms warten.
Die Aussicht ist spektakulär. Rechts die gesamte Mündung des Corme-Laxe. Links die gesamte offene Meeresküste, die wir befahren müssen. Im Hintergrund sieht man das Gefängnis von Veo und die Düne von Monte Branco, den Äquator des Camiño dos Faros.