Die Strand von Lago ist einer der schönsten Strände an der Costa da Morte und besticht durch seinen üppigen Pinienwald, der im Sommer zum Touristenzentrum des Ortes wird.
Neben seiner Schönheit macht der Fluss Lago, der friedlich in den Strand fließt, ihn zu einem besonders empfehlenswerten Ort für Familien mit Kindern, die hier eine Ruhe finden, die sie an anderen Stränden nicht finden.
Wir nutzen die Gelegenheit für einen ausgedehnten Stopp, um ein Bad zu nehmen und an den Bars im Pinienwald etwas zu trinken.
Am Anfang des Strandes stoßen wir auf einen weiteren Leuchtturm. Obwohl er klein und für den Schiffsverkehr weniger geeignet ist, markiert er die Mündung des Rio Grande. Seine Lage an einem Punkt zwischen den beiden Stränden und die herrliche Aussicht weckt viele schöne Erinnerungen.
Wir verlassen den Leuchtturm und nutzen die Strandseite, um uns etwas abzukühlen – aber sehr vorsichtig. Bei einer so langen Etappe im Sommer muss man sehr langsam ins Wasser gehen und dabei Handgelenke und Nacken nass machen. Andernfalls kann der plötzliche Temperaturwechsel zum Problem werden.
Praia do Lago bietet Hostels, Restaurants und Campingplätze – perfekt für ein paar Tage in der Natur. Nach dem Schwimmen und einer kurzen Erfrischung sind wir wieder auf dem Camino. Es sind noch 8 Kilometer bis Muxía und 11 Kilometer bis zum Etappenziel. Das sind etwa drei Stunden in gemächlichem Tempo durch ruhige Strände und kleine ländliche Dörfer.
Wir verlassen den Strand über die Brücke über den Fluss Lago.
Bevor wir den Campingplatz Lago-Mar erreichen, biegen wir rechts auf einen Weg ab, der normalerweise voller Wildschweine ist und in Richtung Merexo führt.