Castro de Castromiñán

Auf dem Gipfel von Punta Castelo, der ins Meer ragt, stoßen wir auf ein weiteres Zeugnis jahrhundertealter Geschichte, nicht weniger als der Eisenzeit: die Hügelfestung Castromiñán.



Als wir näher kommen, können wir deutlich die beiden Mauern erkennen, die sie unter dem Ginsterbusch umgeben. Auf den ersten Blick wirkt sie unwirtlich, doch wie bei allen Hügelfestungen ist die Lage kein Zufall, denn sie nutzt das Wasser mehrerer Quellen, die genau dort entspringen.

Unseren Vorfahren gelang es, auf dem höchsten Punkt einen künstlichen Wachturm zu errichten, um sich vor den kältesten Winden zu schützen. Von dort oben konnten sie alles unbemerkt überwachen, und da sie von Abgründen umgeben waren, benötigten sie keine weitere Verteidigung.



Unter unserem Standpunkt könnten wir sicherlich viele Hinweise finden, die uns zu ihrem Alltag verhelfen. Lassen wir unserer Fantasie freien Lauf… Obwohl die Klippe unter Denkmalschutz steht, wurde sie bisher kaum eingehend erforscht, geschweige denn ausgegraben. In letzter Zeit scheint man jedoch ihren Wert zu steigern.

Darüber hinaus befindet sich Punta Gavioteira, eine weitere anspruchsvolle Klippe. Ihr Name überrascht uns nicht… welcher Ort wäre für einen Seevogel besser geeignet als diese einsamen Landschaften…



Von dort aus haben wir einen perfekten Blick auf unser nächstes Ziel: den Strand von Arnela und die Klippen von Cabo de la Nave.

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